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Please Do Not Disturb

Freitag, 15 Juni 2012

Heute früh hat mir ein Kunde in einem Breakfast Coaching-Call wieder einmal bestätigt, wie wichtig das Blockieren von Terminen für Führungskräfte ist. Seit er Termine in seiner Agenda einträgt, wird er von Mitarbeitenden weniger gestört. Diese Zeitblocker mit sich selber signalisieren verplante Zeit beispielsweise für die Erarbeitung eines Konzeptpapiers. Sein Umfeld kann so beim Blick auf seinen elektronischen Kalender erkennen, dass er an einer für ihn wichtigen Aufgabe ist, und stört ihn eher erst danach.

 

Vor wenigen Wochen habe ich im Blogbeitrag "Zeitblocker" bereits aufgezeigt, wie man mit Hilfe von Zeitblockern dem Hamsterrad entkommen kann. Der heutige Wochentipp vermittelt einige Ratschläge, wie Sie sonst noch nach aussen signalisieren können, dass Sie im Moment nicht gestört werden möchten:

 

  • Etablieren Sie Ihren inneren Pressesprecher. Der sagt nach aussen bei Anfragen: "Ich bin gerade beschäftigt, kann ich dir morgen eine Antwort geben?" Die Rückmeldung terminieren Sie als Besprechungstermin.
  • Lassen Sie Störungen an der Türschwelle abblitzen: Ein Please Do Not Disturb-Türhänger an der geschlossenen Türe, oder im Grossraumbüro ein Kopfhörer auf Ihrem Kopf und ein konzentrierter Blick in den Bildschirm, sind klare Signale.
  • Vermeiden Sie Sofortreaktionen, besonders per E-Mail. Erledigen Sie E-Mails darum "en bloc", beispielsweise mit der 9-16h-Regel.
  • Erziehen Sie Ihr Umfeld zu Offene-Türe-Zeiten. Nur dann sind Sie empfänglich für zeitraubende Spontanbesprechungen.
  • Erarbeiten Sie Störungs-Regeln im Team. Gemeinsam definiert hat das mehr Zugkraft und wirkt nicht nur bei Ihnen selber. 
  • Diskutieren Sie die Störungskultur auf Geschäftsführungsebene. Beobachten Sie, wie ihre Vorgesetzten Störungen verursachen und wie sie selber mit Störungen umgehen, und sprechen Sie das im richtigen Moment an.

Vielleicht ist das Mitnehmen eines "Please Do Not Disturb"-Türhängers anlässlich Ihrer nächsten Hotelübernachtung ein guter Start?

 

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