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In kleinen Schritten Grosses verändern

Freitag, 11 Mai 2018

Mit Dialog, Daten und Disziplin Teams und Organisationen weiter bringen

Kennen Sie das? An zwei Tagen im wunderbaren Seminarhotel am Vierwaldstättersee sind Sie mit ihren Teammitgliedern zusammengerückt, haben gemeinsam viel zu Boden geredet, noch mehr gegessen und abends statt die Mailbox gemeinsam eine schöne Flasche Wein geleert. Sie fühlen sich motiviert, das Besprochene im Alltag umzusetzen und sich ab morgen mehr zu bewegen. Doch nach wenigen Tagen kehren alte Verhaltens-Muster zurück, und das Tagesgeschäft nimmt Überhand. Die Mailbox leeren wird wieder wichtiger als der Austausch beim Kaffee.

Workshops ohne Follow-Up und Verantwortlichkeit sind Tagträume. Hilfreich ist der regelmässige Blick auf das Funktionierende und klare „Accountability“, klare Zuständigkeit für die Umsetzung des Besprochenen. Dabei hilft bewusste Führung. Im Zeitalter von Scrum und agilen Methoden wirkt der kontinuierliche Fokus auf das Funktionierend noch mehr als bisher. 

Damit neue, konstruktive Denkhaltungen reifen und daraus neue Verhaltensweisen resultieren können, braucht es nach unserer Erfahrung am Anfang den offenen, primär Stärken fördernden Dialog, messbare Daten und Disziplin. Bei Teamentwicklungen sind Follow Ups  unabdingbar - betrachten Sie sie als Investition zur Weiterführung des Workshop-Momentums. 

Einer mittelgrossen Firma in der Baubranche durften wir neulich helfen, die Qualität der auf Baustellen installierten Objekte messbar zu verbessern. Konkret: Weniger Ausschuss und Folgearbeiten durch Missverständnisse und fehlende Kommunikation, kurz: „First time right“. Wie ist das gelungen, nachdem über mehrere Jahre Qualitätsmanager und die Geschäftsleitung erfolglos Probleme im Qualitätsbereich thematisiert und prioritär behandelt hatten? 

  • Wir starteten mit einem zweitägigen Workshop mit dem gesamten Führungsteam (Dialog).
  • Daraus resultierten messbare Verhaltens-Ziele, die alle gemeinsam erarbeitet und „unterschrieben“ haben (Daten).
  • In monatlichen „Schrittverstärker-Workshops" wurde konsequent der Fokus auf das gerichtet, was nach dem Workshop funktioniert hat. Hier war die Regelmässigkeit der Folgedialoge massgeblich für Veränderung im Verhalten (Disziplin).

Der monatliche Austausch der Führungskräfte mit einem Stärken-Fokus führte dazu, dass vermehrt Tagesprobleme von der Baustelle unter den Führungskräften ausgetauscht und gemeinsame Lösungsansätze gesucht wurden. Ein Teamleiter sagte in einem Schrittverstärker-Workshop: „Früher hätten wir über Forderungen eines Generalunternehmers gemotzt und dann doch gehandelt, wie sie das verlangt hatten. Heute diskutieren wir den Umgang mit Forderungen und holen Hilfe ein. Wie neulich, als ein Bau noch feucht war und wir unsere Objekte unter Zeitdruck hätten installieren müssen. Dank unserem Dialog haben wir einen Juristen beigezogen, der uns einen Vertrag aufsetzte. So musste der Generalunternehmer für Schäden aufkommen, die wegen dem feuchten Neubau an mehreren Objekten auftraten.“ Im konkreten Fall hat unser Auftraggeber einen sechsstelligen Betrag sparen und die Qualitätskennzahlen deutlich verbessern können.

Bei der Planung der nächsten Workshops überlegen Sie: Wie stellen wir sicher, dass wir über den Austausch im Workshop hinaus messbare Zielsetzungen umsetzen und uns regelmässig fragen, was bereits funktioniert? 

Wir sind erfahren in Schrittbestärker-Prozessen auf Team- und Organisationsebene und freuen uns auf den Austausch zu Ihren Herausforderungen. 

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