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Fitnesscenter-Abos und Ziele 2012

Sonntag, 15 Januar 2012
Kennen Sie jemanden, der diese Tage ein neues Fitness-Abo gelöst hat? Im Moment sind auffällig viele Menschen im Fitnesscenter anzutreffen, die ich noch nie gesehen habe. Die Idee, ein Fitnessabo zu lösen, ist auf den ersten Blick sinnvoll: Viele denken, mit einem Abo im Januar seien innere Motivation und äusserer Druck gross genug, regelmässig über das ganze Jahr etwas Gutes für die eigene Gesundheit zu tun.

Der Andrang in Fitness-Centers ist im Januar gemäss eigenen Beobachtungen und Aussagen Angestellter klar am grössten. Liebevoll nennen die Fitnesstrainer ihre neuen Kunden hinter vorgehaltener Hand darum auch "Sponsoren". Kaum jemand zieht die offensichtliche Januar-Motivation über das ganze Jahr weiter, bezahlt aber am Anfang die Jahresgebühr motiviert ein. Die meisten Neuabonnenten kommen am Anfang fast exzessiv oft ins Training, bis zu 4 bis 5 mal pro Woche. Spätestens Ende Februar ist bei den meisten jedoch "die Luft draussen". Nach anfänglich enthusiastischen Wochen ist das Argument, auszusteigen überzeugend. Das Center ist zu voll, die Luft zu dick, und draussen lockt der Frühling. Hohe Zeit für Jogging-Ausrüster und Veloläden.

 

Gesundheitlich wirklich sinnvoll ist ein Fitnessabo erst, wenn man mindestens zweimal pro Woche geht. Dies dafür regelmässig übers ganze Jahr. Falls Sie selber den Schritt zu mehr Bewegung und Kraft tun möchten, empfehle ich Ihnen sehr wohl einen hochmotivierten Start. Die Selbstdisziplin zum Überwinden des inneren Schweinehunds, der nach ein paar Wochen die Motivation hinterfragt, können Sie mit den folgenden Tipps erlangen:
  • Setzen Sie sich smarte Resultatziele. Beispiel: Im Herbst am Greifenseelauf nach weniger als zwei Stunden im Ziel des Halbmarathons einlaufen. Dieses Resultatziel wirkt tausend mal motivierender als der einfache Vorsatz: „Ich möchte öfters joggen gehen.“ Schreiben Sie Ihre Ziele auf, sei es auf einem Blatt Papier oder mit einer professionellen Cloud-Planungslösung.
  • Planen Sie die Zeitfenster für Sport in Ihrer Agenda ein. Dasselbe gilt auch für Erholung und für Weiterbildung, oder für die Pflege Ihres Netzwerks.
  • Stimmen Sie Ihre Ziele mit Ihren beruflichen und weiteren privaten Zielen ab. Damit diese nicht schon beim ersten Stress vergessen gehen.
  • Klopfen Sie sich regelmässig auf die Schultern, wenn Sie Ihr Programm durchgezogen haben. Für Krafttraining gilt die Regel mindestens zwei Besuche im Fitnesscenter pro Woche.

In jedem Fall sollten Sie auch sportliche Ziele schriftlich festhalten. Ein mindestens monatlicher Rückblick darauf, wie Sie mit Ihren Zielen unterwegs sind, hilft ebenfalls beim Verstärken von dem, was bereits funktioniert hat und beim Verfeinern Ihres Plans.

 

Wie schaffen Sie es, Ihre sportlichen Ziele zu erreichen? Auf Ihre Kommentare im Blog bin ich gespannt.

 

Und falls Sie die Eingangsfrage mit Ja beantworten können: Senden Sie doch diesen Blogbeitrag an die Personen, die sich für 2012 sportliche Ziele vorgenommen haben.

 

 

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