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Falle "Führungskraft als Coach"

Montag, 12 August 2013

"Ich coache meine Mitarbeitenden", sagt die Führungskraft auf die Frage, was ihr Team so erfolgreich macht. Doch aufgepasst. Das kann ins Auge gehen. Einer sagt sogar, das muss ins Auge gehen. Mehr dazu weiter unten.

Zielkonflikte gehören zum Alltag jeder Führungskraft. Sagt ein Chef, er sei auch Coach, so vermischt er zwei Rollen, zwischen denen Zielkonflikte besonders gefährlich sind. Die Folgen sind oft gravierend: Unerreichte Ziele, Kündigungen der wichtigsten Kräfte und die Verschwendung von Potential schmälern den Unternehmenserfolg.

Unsere Haltung ist deshalb eindeutig: Wer Chef ist, kann nicht Coach sein. Der Chef darf demgegenüber sehr wohl Coachingtechniken als Führungsstil einsetzen, wenn dieser angebracht ist. Dies ist möglich bei einem bewussten Rollen-und Führungsverständnis.

Das gleiche gilt übrigens für Personalverantwortliche. Bereits 60% dieser Berufsgruppe haben selber eine Coachingausbildung absolviert und möchten verständlicherweise auch intern Coachingerfahrung sammeln. Wie rasch man bei der Gratwanderung zwischen Personalführungs- und Entwicklungsarbeit in Abgründe geraten kann, beschreibt Carmen Dall'Osto an einem Praxisbeispiel in unserem Buch "Mythos Coaching".

5 konkrete Fallen, in die man als Führungskraft geraten muss, wenn man seine Mitarbeitenden zu coachen versucht, beschreibt Werner Vogelauer im Trigon Newsletter. Werner ist anerkannter Coaching-Experte, Autor zahlreicher Coachingbücher und erfolgreicher Unternehmer im Bereich Coachingausbildung. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentlichen wir hier seinen lesenswerten Beitrag "Von der Falle "Führungskraft als Coach".

Warum uns das interessiert? MindMove begleitet seit 2005 Firmen dabei, Coaching sinnvoll und erfolgreich einzusetzen. Und wir unterstehen dem Ethik-Code des weltweit grössten Coachingverbands, der sich für professionelles Coaching einsetzt. Gerne stehen wir für ein unverbindliches Gespräch zu Ihrer Verfügung. 

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