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Zeitblocker

Freitag, 04 Mai 2012
Täglich begegnen mir Führungskräfte mit überfüllten Agendas und Aufgabenlisten. Der hohe Druck erzeugt bei sich und dem Umfeld ein Gefühl von Dringlichkeit, das alle vom Wichtigen abhalten kann. Was Wunder wirkt ist oft das fixe Einplanen von Zeitblockern.

 

Mir geht es hier weniger um das reine Selbstmanagement, bei dem Zeit mit sich selber ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Ich meine dass gerade vielbeschäftigte Führungskräfte Ruhe und Klarheit in ihre Organisation transportieren können und dabei wichtige Signale aussenden. Eine Führungskraft im Hamsterrad ist kein Leader. Seien Sie auch was den Umgang mit sich selber angeht ein Rollenmodell. Machen Sie den wichtigen Schritt raus aus dem Hamsterrad, und blockieren Sie Zeit für Strategie, Beziehungspflege und für das Fällen von Entscheidungen mit gesundem Menschenverstand.

 

Testen Sie in der neuen Woche mal diese Möglichkeiten, dem Hamsterrad zu entkommen:
  • Überprüfen Sie im Rückblick auf die letzte Woche, wie viel Zeit Sie sich für Wichtiges genommen haben.
  • Welche drei wichtigen Themen möchten Sie in der kommenden Woche voranbringen? Notieren Sie sie auf ein leeres Blatt Papier.
  • Schauen Sie auf die neue Woche: Wo haben Sie noch Zeitfenster in Ihrer Agenda frei, die Sie für diese drei Dinge blockieren können? Tun Sie  es!
  • Blockieren Sie die Zeit in Ihrer Agenda und entscheiden Sie sich dafür, das konsequent zu verteidigen. Was wäre, wenn Sie das durchziehen?
  • Setzen Sie sich einen elektronischen Alarm am Tag dieses Zeitblocks, der Sie daran erinnert, wann der Zeitblock beginnt und dass Sie sich an ihn halten möchten.
  • Mit Start des Zeitblocks räumen Sie Ihren Schreibtisch (physisch und elektronisch) von allen Ablenkungen frei und beginnen mit der geplanten Arbeit. Wichtige Besprechungen machen Sie vielleicht einmal nicht in Ihrem eigenen Büro.
  • Schalten Sie E-Mail und Mobiltelefon zu Beginn des Zeitblocks aus. Am besten gehen Sie extern ohne Smartphone. Schalten Sie stattdessen auf Verbindung mit den involvierten Mitarbeitenden!
Halten Sie am Schluss des Zeitblocks fest, wie weit Sie mit Ihrem Thema gekommen sind. Im Wochenrückblick werden Sie möglicherweise wertvolle Veränderungen feststellen, die Sie ermutigen, künftig noch mehr Zeit für Wichtiges zu blockieren.
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