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Wie Sie Vertrauen bilden

Freitag, 20 Januar 2012

Stellen Sie sich vor Sie sitzen erstmals im Wartezimmer eines Ärztezentrums. Die Wand ist voller Diplome der hier praktizierenden Mediziner. Zwei Ärzte im weissen Kittel kommen rein. Welchem würden Sie eher trauen?

  

Vertrauen ist ein komplexes Thema. Das Fachwissen alleine reicht kaum, um vertrauensvoll wahrgenommen zu werden. Dies macht unsere Einstiegsfrage klar.

 

Wie entsteht Vertrauen? Diese Frage steht für mich im Zentrum der heutigen Diskussionen um Wirtschaft und Gesellschaft. Viele Menschen haben das Vertrauen in andere verloren und sind verunsichert, wem sie überhaupt noch trauen können.

Die Hauptherausforderung unserer Zeit ist für mich fehlendes Vertrauen. Regulierungen, Fachwissen und Technik können Vertrauen nicht wirklich bilden. Wenn man denkt, man hat alles unter Kontrolle, hat man nichts mehr unter Kontrolle.

Es ist wohl der Beziehungsaspekt, also die persönliche Verbindung, die einer der beiden Ärzte schaffen kann, um Ihr Vertrauen wirklich zu gewinnen. Dazu braucht es nach meiner Erfahrung Offenheit und Zeit. Sicher haben Sie nach dem Arztbesuch ein gutes Gefühl, wenn Sie kompetent beraten wurden, der Arzt sich mit aller Energie Ihnen gewidmet und ehrliches Verständnis für Sie aufgebracht hat. Und mit jedem so erlebten Arztbesuch wächst Ihre Vertrauen in Ihren Arzt.

 

Und hier ist auch die grösste Schwierigkeit vieler Führungskräfte, denen ich begegne: Sie denken, nicht genügend Zeit zu haben für Zwischenmenschliches, oder sind zu wenig offen, sich selber auch zu exponieren und damit eine Verbindung zu ermöglichen. "Ver-Bindungen" entstehen aber nur, wenn Sie als Führungskraft etwas für die Bindung tun, Ihren Anknüpfungspunkt offenbaren und sich auf Ihr Gegenüber einstellen.

 

Machen Sie in der kommenden Woche einen Schritt auf einen Mitarbeitende oder einen Kunden zu, mit dem Sie vertrauensvoller zusammen arbeiten möchten. Nehmen Sie sich vor, im Gespräch für sich selber die folgenden drei Fragen zu beantworten:

  • Was verbindet mich mit diesem Menschen?
  • Was weiss er/sie wohl noch nicht von mir?
  • Was wäre, wenn wir in unserem Gespräch mehr Gemeinsames entdecken würden?

Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen und Reaktionen hier im Blog.

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Stellen Sie sich vor Sie sitzen erstmals im Wartezimmer eines Ärztezentrums. Die Wand ist voller Diplome der hier praktizierenden Mediziner. Zwei Ärzte im weissen Kittel kommen rein. Welchem würden Sie eher trauen?

  

Vertrauen ist ein komplexes Thema. Das Fachwissen alleine reicht kaum, um vertrauensvoll wahrgenommen zu werden. Dies macht unsere Einstiegsfrage klar.

 

Wie entsteht Vertrauen? Diese Frage steht für mich im Zentrum der heutigen Diskussionen um Wirtschaft und Gesellschaft. Viele Menschen haben das Vertrauen in andere verloren und sind verunsichert, wem sie überhaupt noch trauen können.

Die Hauptherausforderung unserer Zeit ist für mich fehlendes Vertrauen. Regulierungen, Fachwissen und Technik können Vertrauen nicht wirklich bilden. Wenn man denkt, man hat alles unter Kontrolle, hat man nichts mehr unter Kontrolle.

Es ist wohl der Beziehungsaspekt, also die persönliche Verbindung, die einer der beiden Ärzte schaffen kann, um Ihr Vertrauen wirklich zu gewinnen. Dazu braucht es nach meiner Erfahrung Offenheit und Zeit. Sicher haben Sie nach dem Arztbesuch ein gutes Gefühl, wenn Sie kompetent beraten wurden, der Arzt sich mit aller Energie Ihnen gewidmet und ehrliches Verständnis für Sie aufgebracht hat. Und mit jedem so erlebten Arztbesuch wächst Ihre Vertrauen in Ihren Arzt.

 

Und hier ist auch die grösste Schwierigkeit vieler Führungskräfte, denen ich begegne: Sie denken, nicht genügend Zeit zu haben für Zwischenmenschliches, oder sind zu wenig offen, sich selber auch zu exponieren und damit eine Verbindung zu ermöglichen. "Ver-Bindungen" entstehen aber nur, wenn Sie als Führungskraft etwas für die Bindung tun, Ihren Anknüpfungspunkt offenbaren und sich auf Ihr Gegenüber einstellen.

 

Machen Sie in der kommenden Woche einen Schritt auf einen Mitarbeitende oder einen Kunden zu, mit dem Sie vertrauensvoller zusammen arbeiten möchten. Nehmen Sie sich vor, im Gespräch für sich selber die folgenden drei Fragen zu beantworten:

  • Was verbindet mich mit diesem Menschen?
  • Was weiss er/sie wohl noch nicht von mir?
  • Was wäre, wenn wir in unserem Gespräch mehr Gemeinsames entdecken würden?

Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen und Reaktionen hier im Blog.

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