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Grün, Gelb oder Rot?

Freitag, 01 Februar 2013

"Wie bringe ich mein Team dazu, dieses Jahr die Teamziele auf dem Radar zu behalten?" Das höre ich im Frühjahr oft. Im heutigen Wochentipp erfahren Sie, welche kleinen Finessen als Führungskraft wichtig sind, wenn Sie den Ampelprozess einsetzen. Ampelprozess? Sicher kennen Sie die Ampelfarben als Im Moment gefühlte Messgrösse dafür, wie ein Projekt unterwegs ist. Die nachfolgenden Schritte benötigen kaum 5 Minuten.

Schritt 1: Starten Sie mit sich selber. Der heutige Februarstart ist eine offensichtliche Gelegenheit. Fragen Sie sich:

  • Was waren meine wichtigsten Ziele im Januar?
  • Schätzen Sie jedes Ziel mit Hilfe der Ampelfarben ein. Wie ist dieses Ziel insgesamt unterwegs?
    • Grün heisst "alles on Track, weiter so."
    • Gelb bedeutet "Aufpassen! Braucht beim Weiterfahren besondere Aufmerksamkeit."
    • Ist Ihre Einschätzung Rot, stoppen Sie. Ist das Ziel noch aktuell, sinnvoll, realistisch? Was muss im nächsten Planungszeitraum anders laufen?
  • Planen Sie auf dieser Basis priorisiert Ihre Aktivitäten im Folgemonat.

Schritt 2: Nehmen Sie die Teamziele zur Hand. Nun ist Ihre Einschätzung als Teamleiter gefragt, für jedes Ziel einzeln, wie im Schritt 1. Am besten halten Sie pro gegebener Farbe ihre Gedanken in Stichworten fest, um diese im Schritt 3 dem Team spiegeln zu können. Wie gut sind Sie damit für das kommende Teammeeting vorbereitet?

Schritt 3: Gehen Sie Ziel für Ziel mit dem Team durch die gemeinsamen Zielsetzungen. Meine Erfahrung mit Teams ist, dass meist mindestens 50% der Ampeln auf Grün stehen, und maximal 20% Rot sind. Bei beispielsweise 10 Teamzielen ergibt das zwei bis drei lohnenswerte Vertiefungsthemen.

Jeder hat viel Engagement in die Jahresziele eingebracht. Wie schon im letzten Jahr. Was wäre, wenn Sie diese Woche selber eine Viertelstunde Zeit investieren in das fokussierte Reflektieren Ihrer Ziele, individuell und im Team?

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