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10 Dos and Don’ts für Ferienrückkehrende

Montag, 19 August 2013

 

„Hast du Zeit für ein Treffen heute? Wir müssen nach deinen Ferien dringend das Dossier XY vorantreiben…!“ Sicher kennen Sie das: Kaum retour aus den Ferien, holt Sie der Alltag ein. Nach wenigen Tagen ist die Erholung wie weggeblasen, das Tagesgeschäft hat Sie wieder im Griff.

Doch das muss nicht sein. Es gibt Wege wie Sie weniger rasch in die Vorferien-Hektik zurück versinken und die gewonne Erholung in den Alltag integrieren. Als Personalentwicklende würden Sie sicher unterschreiben, dass Ferien für die Mitarbeitenden wichtig sind und die Leistungsfähigkeit erhöhen. Seien Sie also Vorbild, was das Aufbrauchen der Erholung angeht. 

Hier sind 10 konkrete Dos and Don’ts für den Wiedereinstieg nach Ihren Ferien.

Zuerst 5 Dos, die Sie tun sollten:

  • Do 1 Haben Sie einen (Haltungs-) Plan: Seien Sie sich klar darüber, welche Haltung Sie in Ihrer Aufgabe und Rolle nach den Ferien leben möchten. Womöglich hatten Sie dazu in einem erholsamen Moment eine Einsicht, die Sie nun im Alltag anstreben möchten? Oder Sie haben sich ein bestimmtes Motto gesetzt, das Ihr Handeln beeinflussen soll? Gehen Sie den Alltag bewusst an, haben Sie einen Plan für „das grosse Bild“. Können Sie Ihr Motto oder die beabsichtigte Haltung schriftlich formulieren?
  • Do 2 Planen Sie die erste Woche: Welche Termine und Aufgaben stehen an? Ein Plan für „Woche 1 danach“ ist hilfreich, um fokussiert und energieschonend durch die Woche zu kommen. Sind Ihre Ziele an die unter Do 1 angesprochene Haltung geknüpft, umso besser. Lesen Sie auch den Tipp Don’t 5 weiter unten. Welches sind also Ihre konkreten Wochenziele für die erste Nachferien-Woche?
  • Do 3 Bewahren Sie Ihre Erholung: Wer engagiert in die Arbeit startet, läuft Gefahr rasch zu viel zu wollen. Stellen Sie sicher, dass Sie in der ersten Woche nicht bereits im roten Bereich rotieren. Planen Sie auch Erholung ein, z.B. einen frühen Arbeitsschluss einen ausgedehnten Lunch mit KollegInnen, um über die Ferien zu sprechen Sport oder was immer Ihnen gut tut. Wie füllen Sie Ihre Batterien diese Woche rasch wieder auf?
  • Do 4 Nehmen Sie das Telefon in die Hand, nicht die Maus: Die Verlockung ist gross, auf eingegangene Mitteilungen schriftlich zu reagieren, damit etwas schon mal vom Tisch ist. Widerstehen Sie der Verlockung und füllen Sie nicht die Inbox derer, die auch erst gerade zurück sind. Nehmen Sie stattdessen den Telefonhörer in die Hand oder den Weg zur KollegIn unter die Füsse. Klären Sie das Thema direkt. So sparen Sie beide Zeit. Welche 3 Themen möchten Sie am ersten Arbeitstag ohne Mail-Umwege vom Tisch haben?
  • Do 5 Fühlen Sie den Puls der Mitarbeitenden: Nicht jeder kommt erholt und gut gelaunt zur Arbeit zurück. Seien sie präsent und achtsam im Umgang mit Ferien-Rückkehrenden. Solche Kontakte sind eine wesentliche Führungsaufgabe und für Personalentwicklende eine wichtige Informationsquelle. 
Diese 5 Don’ts sollten Sie bei Ihrer Ferienrückkehr vermeiden:

  • Don’t 1 Die Meeting-Flut zulassen: Wenn Sie nur eine Massnahme dieser 10 Dos and Don’ts umsetzen, dann diese: Hinterfragen Sie alle Meeting-Einladungen: Muss ich da wirklich dabei sein? Braucht es für dieses Thema eine Sitzung?
    Akzeptieren Sie nur Einladungen, die eine Agenda haben, einen sinnvollen Zeitrahmen und Teilnehmendenkreis. Wenn Sie damit nur eine Stunde Zeit pro Tag einsparen können, wird Ihre Ferien-Frische um Wochen länger anhalten.
  • Don’t 2 Die Ferien-Euphorie auf andere überwälzen: Schön haben Sie in Ihren Ferien Inspirierendes gelesen und sich für die Zeit zurück am Arbeitsplatz viel vorgenommen. Oder falls nicht, schön schwelgen Sie noch in den Erinnerungen an die zahlreichen Tage ohne einen Gedanken an die Firma. Egal, wo Sie auf dieser Skala liegen, dosieren Sie den Einsatz Ihrer Ferien-Euphorie im Berufsumfeld. Nicht jeder kommt unbelastet retour, siehe auch oben Do 5.
  • Don’t 3 Negative Vorferien-Gedanken überhand nehmen lassen: Jeder kennt Dinge, die im Job ärgern. Eine unzulässige Infrastruktur, Persönlichkeiten die nicht zu Ihnen passen oder schwierige Projekte, die nicht wie geplant vorwärts kommen. Melden sich negative Gedanken zurück, die Sie vor Ihren Ferien belastet haben, denken Sie an etwas Schönes, das Sie in den Ferien erlebt haben. Und überlegen Sie, wie Ihnen dieser Gedanke helfen kann, mit dem ärgerlichen Thema anders umzugehen.
  • Don’t 4 Die Inbox als Aktivitätentreiber akzeptieren: Machen Sie nicht den Fehler, den ersten Tag hinter dem Bildschirm zu verbringen, primär mit Ihrer Inbox. Erledigen Sie innerhalb einer Stunde alle Ferien-Mails im Ferrari-Modus. Radikaler ist die Methode eines in den Medien kürzlich gescholtenen Berliner Politikers, der in seiner Abwesenheitsmeldung schrieb, er würde alle während seinem Urlaub eintreffenden E-Mails löschen. Das kam nicht so gut an, auch wenn die Absicht durchaus gut war.
  • Don’t 5 Sich zu viel vornehmen: Weniger ist mehr. Gerade nach Ferien fühlen sich für die Arbeit Motivierte besonders getrieben, Dinge anzustossen oder auf den Boden zu bringen. Vermeiden Sie Frustration, wenn Ihr Umfeld nicht gleich schnell unterwegs ist und Sie auszubremsen droht. Haken Sie lieber 3 Dinge pro Tag ab, die Ihnen wirklich wichtig sind.
Welches sind Ihre wichtigsten Dos and Don’ts nach Ferien? Wir freuen uns über Ihren Kommentar und wünschen Ihnen einen entspannten und erfolgreichen Wiedereinstieg.

Dieser Newsbeitrag wurde auch auf http://www.hrundleadership.ch publiziert. 

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